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Wissenschaftliche Gerätebau Dr. Ing. Herbert Knauer GmbH
Berlin, Berlin Elektro/Elektronik 76 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 12,5 Mio. |
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Oliver Gültzow, Marketing:
"Elektronische Kataloge vereinfachen den Produktdatenaustausch mit Kunden und Lieferanten. KNAUER möchte vorbereitet sein, neue Absatzkanäle zu nutzen." |
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| Profil des Pilotprojekts | Ausgangslage & Zielsetzung | Projektverlauf | Fazit |
KNAUER ist ein erfahrener Hersteller für wissenschaftliche Geräte. Anwendungsgebiete sind Forschung und Entwicklung, Medizin, Umweltanalytik sowie Qualitätskontrolle.
Die Schwerpunkte liegen auf Systemen für die Flüssigkeitschromatographie (analytische HPLC, präparative HPLC, "simulated moving bed"-Chromatographie, HPLC-Trennsäulen und -Zubehör) und Osmometern, die weltweit in über 60 Länder vertrieben werden. Analysegeräte für die Kapillarelektrophorese (CE) und Software zur Steuerung und Datenauswertung der vertriebenen Geräte runden das Lieferprogramm ab. Als OEM-Anbieter hat KNAUER seit Jahren guten Erfolg. Viele namhafte Gerätehersteller setzen KNAUER-Technik ein.
Das Unternehmen wurde im Oktober 1962 in Berlin von Dr. Herbert Knauer und seiner Ehefrau Roswitha gegründet. Dr. Knauer entwickelte, baute und testete seine ersten Messinstrumente noch in der Küche der Familie. Seine Vorführungen bei Universitätsprofessoren brachten schon bald die ersten Verkäufe und ermöglichten die Expansion des Betriebes. Heute entwickelt und produziert KNAUER seine Präzisionsgeräte mit 76 Mitarbeitern als einer der wenigen Industriebetriebe in Berlin-Zehlendorf. Tochter Alexandra Knauer leitet seit 1995 das Unternehmen mit Erfolg.
Die Kunden werden von der HPLC-Systemlösung bis zur Trennsäule optimal betreut und komplett aus einer Hand bedient.
Einführung eines zentralen Produkdatenmanagements für die Zusammenführung von Insellösungen (Online-Shop, eKatalog, WWS etc.) unter Einsatz von eCl@ss und UNSPSC
Ein zentrales System für das Produktdatenmanagement (PDM) soll eingeführt werden, wobei voraussichtlich auf eine kommerziell erhältliche Lösung zurückgegriffen wird. Mit den vorhandenen Systemen ist das Vorhaben nicht in vertretbarem Aufwand durchzuführen:
- Das existierende Warenwirtschaftssystem kann die Artikel nicht detailliert genug und für unterschiedliche Zielmedien speichern. Klassifizierung wird nicht ausreichend unterstützt.
- Die Produktdaten für den Online-Katalog sind zwar strukturiert und liegen bereits in einer Datenbank vor, für die Pflege der Daten durch normale Anwender müssten jedoch entsprechende Eingabe- und Editier-Tools entwickelt werden, was einen recht großen Aufwand bedeuten würde. Eine Inhouse-Lösung wäre zwar flexibel, aber das Know-How für regelkonformes Generieren eines elektronischen Kataloges oder von Vorlagen für Satzprogramme müsste erworben werden. Beide Datenquellen sollen aber die Basis für das erste Befüllen des PDM sein. Das PDM soll die Erstellung von Print-Katalogen ermöglichen, die Daten für den Web-Katalog vorhalten und die Angebotstexte zurück ins Warenwirtschaftssystem speisen.
Vorrangiges Ziel ist die Vermeidung von nicht synchronisierten isolierten Datenbeständen innerhalb des Unternehmens, wie sie momentan in den verschiedensten Bereichen noch existieren und jeweils separat gepflegt werden. Dies betrifft folgende Quellen für Artikeldaten
- Warenwirtschaftssystem
- Online-Katalog mit strukturierten Daten
- Elektronische Ersatzteilkatalog-CDs
- Office-Dokumente und Satzdateien für Preislisten und Datenblätter
Der erhoffte Nutzen liegt in einer kontinuierlichen Datenpflege und in einem verringerten Aufwand dafür, vor allem aber auch in einer Qualitätsverbesserung, dadurch, dass die Angaben immer synchron gepflegt werden können. Lücken werden sofort sichtbar, manuelle Abgleiche zwischen den bisherigen Speicherorten entfallen.
Es ist weiterhin der Wunsch vorhanden, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, elektronische Kataloge zu erstellen, die den einfacheren Produktdatenaustausch mit Kunden und Lieferanten ermöglichen, auch wenn dies zwingend noch von keinem der Handelspartner verlangt wurde. KNAUER möchten gerne vorbereitet sein und auch neue Kanäle wie bestimmte Handelsplattformen in Zukunft nutzen können. Die dabei notwendige Klassifizierung der Daten sollte so fein wie möglich sein, um beim evtl. nötigen Konvertieren in andere Formate nur weglassen/vereinen und nicht neu klassifizieren zu müssen.
Das Projekt startete am 01.09.2006 und hat eine geplante Laufzeit von 8 Monaten.