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PRAXIS

Praxisberichte

Elektronsiches Artikelstammdatenmanagement

METRO Group
Hitschler International GmbH, METRO Group

Köln, Nordrhein-Westfalen
Konsumgüterwirtschaft - Süßwaren
Mitarbeiter
Jahresumsatz: EUR k.a. Mio.

METRO Group
Uwe Broch, General Manager Hitschler:

"Wir können bei den Partnern, die mit SINFOS arbeiten, davon ausgehen, dass Fehler bei der Abwicklung elektronischer Prozesse nicht mehr aus unvollständigen oder fehlerhaften Artikelstammdatensätzen resultieren können. Die sich anschließenden Prozesse ORDERS und DESADV sind ohne einen lupenreinen Artikelstammdatensatz, wie er jetzt bei SINFOS hinterlegt ist, nicht realisierbar."

METRO Group
Partnerunternehmen:

METRO Group Buying GmbH

Das Unternehmen

Die Hitschler International GmbH ist ein Hersteller von Süßwaren und vertreibt diese über die bekannten Vertriebskanäle an den Einzelhandel in Deutschland. Sie ist ein Eigentümergeführtes Familienunternehmen, seit 50 Jahren mit der Verwaltung und dem Vertrieb in Köln sowie der Produktion in Michelstadt.

Hitschler vertreibt Produkte aus den Segmenten Kaubonbons, Speck und Fruchtgummi. Das Artikelsortiment umfaßt etwa 300 aktive Artikel, die in der üblichen Weise bei den Kunden gelistet sind.

Zur Zeit werden die Waren über ein Auslieferungslager gelagert, kommissioniert und über Speditionen verteilt. Hitschler bezieht Ware, Rohstoffe und Material von Lieferanten in Holland, Belgien, Italien, Slowenien und Deutschland.

Zum Partnerunternehmen Metro besteht seit mehreren Jahrzehnten eine solide Kundenbeziehung. Hitschler beliefert alle Großmärkte direkt und angeschlossene Unternehmen wie Kaufhof etc. über Auslieferungslager.

Die Ziele

Die Einführung des elektronischen Stammdatenaustauschs bei Hitschler soll das Unternehmen zur Kompetenz- und Technologieführerschaft für elektronisches Artikelstammdaten-Management führen.

Dieses umfasst die Qualitätssicherung der Stamm- und Logistikdaten von Hitschler, sowohl intern als auch bei den Kunden. Daraus wird die Reduktion von Datenfehlern in der gesamten Prozesskette erreicht.

Die aktuelle und zentrale Datenhaltung der Artikelstammdaten führt zur Verkürzung der Bearbeitungszeiten bei der Übermittlung der Informationen. Dieses resultiert in Schnelligkeit im Handeln, proaktiv und nicht reaktiv.
Somit kann gegenüber den Kunden eine optimale Informationsbereitschaft gewährleistet werden, mit hoher Aktualität und Nachhaltigkeit der Aktivitäten.

Auch für weitere Prozesse ergeben sich Synergien durch qualitativ hochwertige, vollständige und aktuelle Artikelstammdaten. Nachgelagerte Nachrichten, wie beispielsweise die Bestellung, Lieferung oder Rechnung, brauchen nicht mit allgemeinen Stammdaten versehen werden und reduzieren sich somit im Umfang und in der Fehleranfälligkeit. Auch intern kann auf eine zentrale Stelle bei den Daten zurückgegriffen werden, was redundante Datenhaltung vermeidet.

Durch die Nutzung der zentralen Dienste von SA2 Worldsync (ehemals SINFOS) wird eine hohe Effektivität erreicht, da mit einmaliger Belieferung des Pools alle Kunden gleichzeitig versorgt werden. Es muss nur noch eine Stelle mit neuen Informationen beliefert werden.
Resultierend aus den neuen Prozessen werden Beleg-, Versand-, Druck- und Personalkosten erheblich gesenkt.

Das Projekt

In diesem Projekt soll eine elektronische und automatische Übermittlung der Artikelstammdaten von Hitschler an die Metro umgesetzt werden. Dazu werden zunächst bei Hitschler die Artikelstammdaten von einer dezentralen Haltung in eine zentrale Datenhaltung geändert. Die Informationen werden auf Aktualität geprüft. Abschließend werden die Artikelstammdaten aus der zentralen Datenbank in der standardisierten EANCOM®-Nachricht PRICAT an den Datenpool SA2 Worldsync geschickt. Nach einer Prüfung der Daten wird die Metro automatisch mit den benötigten Artikelinformationen versorgt. Dort laufen die Informationen weiter in das Inhousesystem ein.

Im Projekt werden zunächst die technischen und organisatorischen Voraussetzungen bei Hitschler angepasst, um dann den Nachrichtenaustausch zu testen. Am Ende des Projektes soll der Pilot in den Echtbetrieb überführt werden.

Der Nutzen

Der Return of Investment wird nach einem Jahr erwartet.

Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist positiv, sowohl rechnerisch, als auch auf Grund von weichen Faktoren, die sich nicht in Zahlen ausdrücken lassen, jedoch den Unternehmenswert steigern:

Der Zeitrahmen

Das Projekt wurde seit Anfang 2003 bearbeitet und wurde im Juli 2004 abgeschlossen.