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Spedition Martin
Sasbach, Baden-Württemberg Spedition / Transport 30 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 7 Mio. |
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Georg Martin, Betriebsleiter der Spedition Martin:
"Die Implementierung von standardisierten Prozessen ermöglicht uns, Prozesse zu beschleunigen und Fehlerquellen zu eliminieren." |
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Partnerunternehmen:
Groupe GCF / Les Grands Chais de France |
| Profil des Pilotprojekts | Ausgangslage & Zielsetzung | Projektverlauf | Fazit |
Die Spedition Martin ist ein mittelständisches Unternehmen mit langer Tradition. Der Fokus liegt dabei auf Beschaffungs- und Distributionslogistik, vor allem in den Bereichen „Fast Moving Consumer Goods“ (FMCG) und allgemeine Industriegüter.
Als eigentümergeführtes Unternehmen seit 1975 in der zweiten Generation ist der Spedition besonders die Nachhaltigkeit des Unternehmenswachstums von Bedeutung. Stabile Partnerschaften sind dabei wichtiger als kurzfristige Gewinne und gerade als Logistiker, werden alle technischen Möglichkeiten genutzt, um die Belastung der Umwelt so niedrig wie technisch möglich und ökonomisch sinnvoll zu halten.
Bestmöglicher Preis bei bestmöglicher logistischer Leistung - dieser Leitsatz ist die Basis des Handelns für Martin. Ganz bewusst steht die Leistung und nicht die Arbeit im Mittelpunkt. Ziel ist es eine “Win-Win-Situation” zu erzeugen. Gerade die jahrelange Zusammenarbeit mit Bestandskunden hat gezeigt, dass letztlich nur partnerschaftliche Geschäftsbeziehungen in der beide Seiten profitieren langfristig erfolgreich sind.
Groupe GCF / Les Grands Chais de France (LGCF) wurde 1979 gegründet und entwickelte sich über die Jahre zu einem der größten französischen Großhändler für Weine und Spirituosen. Die Gruppe ist global positioniert und verfügt über ein weltweites Vertriebsnetzwerk.
Die LGCF-Gruppe präsentiert sich in allen wichtigen Weingebieten in Frankreich und vereint Tradition und regionales Know-how. Diese Kombination macht LGCF zu einem der führenden Weinhersteller Frankreichs.
Der Unternehmenssitz befindet sich in Petersbach (Frankreich). Diese zentrale Lage gibt LGCF eine privilegierte Ausgangsbasis in Bezug auf die logistischen Anforderungen einer europaweiten Beschaffung und Distribution.
Ziel des Projektes war die papierlose Abwicklung von Transportaufträgen und Rechnungen. Im Zuge der Umstellung sollten manuelle Dateneingaben eliminiert werden. Durch das papierlose Handling der Rechnungen sollte der Kommunikationsprozess beschleunigt werden.
• Elektronischer Datenaustausch der Transportaufträge (IFTMIN)
• Einlesen der Transportaufträge in das bestehende Warenwirtschaftssystem
• Elektronischer Datenaustausch von Rechnungen (INVOIC)
Nutzen KMU:
Im bisherigen Prozess wurde der per Fax übermittelte Transportauftrag manuell nochmals ins Warenwirtschaftssystem eingepflegt. Dieser Prozess ist zeitraubend und fehleranfällig. Mit Hilfe der elektronischen Übermittlung wurde im administrativen Prozess der Disposition Zeit gespart. Diese Zeit konnte für eine genauere Transportplanung genutzt werden. Zusätzliche Kosten für falsche Transporte durch fehlerhafte Dateneingabe konnten somit eliminiert werden.
Da Rechnungen bisher erst gedruckt werden mussten, kann der neue Prozess schneller und ohne Einsatz von Papier und Drucker ausgeführt werden. Dies spart Zeit und Geld.
Nutzen für das Partnerunternehmen:
Das Partnerunternehmen spart die manuelle Eingabe der Rechnungen in das Buchhaltungssystem.
Das Projekt startete im August 2010. Die geplante Projektlaufzeit wurde ursprünglich auf 7 Monate angesetzt, dauerte aber aufgrund der länderübergreifenden Projektabstimmungen insgesamt 9 Monate.
Broschüre Spedition Martin: "Cross Border EDI – Kundenservice ohne Grenzen in der Weinbranche" (pdf)