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Systec GmbH
Münster, Nordrhein-Westfalen Elektro/Elektronik 10 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 1,1 Mio. |
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Bernd Lohmann, Einkauf:
"Zur effektiven Nutzung von Teiledaten diverser Anbieter ist es notwendig, deren Daten möglichst automatisiert in die eigenen Systeme übernehmen zu können. eBusiness-Standards helfen uns dabei." |
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| Profil des Pilotprojekts | Ausgangslage & Zielsetzung | Projektverlauf | Fazit |
Systec Elektronik und Software GmbH hat 2 Produktschwerpunkte:
- Motorsteuerungen, insbesondere für Schrittmotoren, als einzelne Module oder komplette Steuerungen inklusive Leistungselektronik.
- Einbaufertige Positioniersysteme (Markenname "DriveSet") als mechatronische Systeme bestehend aus Mechanik (Kinematik), Elektronik (Steuerung) und Software.
Alle Geräte und Systeme sind im eigenen Hause entwickelt worden. Dabei haben die Steuerungen und die damit verbundene Software eine über 15 jährige Historie, die Mechatronik ist vor etwa 6 Jahren hinzugekommen. Die Firma selbst hat eine mehr als 25 jährige Geschichte. Die Endprodukte sind hoch qualitativ und von hoher Wertigkeit. Gefertigt wird sehr kundenorientiert in kleinen Stückzahlen und oft auch als Einzelfertigung. Die Produktionstiefe ist relativ gering, im Wesentlichen erfolgt nur die Endmontage im Hause. Elektronische Baugruppen werden von Dienstleistern bestückt und teilweise auch getestet. Mechanische Teile werden außer Haus nach Zeichnung gefertigt.
Einführung von eBusiness-Komponenten zur Automatisierung der Geschäftsprozesse mit eBusiness-Standards in Entwicklung/Konstruktion (eCl@ss) beim Datenaustausch (BMEcat) und beim Austausch von Geschäftsdokumenten (openTRANS).
Die Einführung von eBusiness-Komponenten dient zur weiteren Automatisierung der Geschäftsprozesse. Die Schwerpunkte sind dabei:
- Zur Verfügung stellen von Stammdaten inklusive Merkmalen für die Entwicklung/Konstruktion. Dabei geht es insbesondere auch um Teile, die noch nicht im PPS erfasst sind. Hier leistet eine von Lieferanten zur Verfügung gestellte standardisierte Klassifizierung notwendige Voraussetzungen und Arbeitsersparnis. Als Klassifizierungssystem ist eCl@ss geplant.
- Datenaustausch umfangreicher Artikeldaten mit unseren Lieferanten und Dienstleistern, insbesondere mit unseren (hauptsächlich tschechischen) Bestückern für elektronische Baugruppen. Basis hierzu soll der Katalogstandard BMEcat werden.
- BMEcat-Kataloge als Basis für die Erzeugung von Print-Katalogen, Datenblättern und Website.
- Erzeugung von Geschäftsdokumenten in einem elektronischen Austauschformat und die Möglichkeit solche selbst zu importieren. Schwerpunkt sind hier wieder die Zulieferer, aber auch die Schwesterfirma "Systec Automatisierungssysteme GmbH" (ATS). Dabei bietet letztere hier durch den möglichen Zugriff auf beiden Seiten einen idealen realen Testfall. Als Austauschformat ist openTRANS gedacht.
- Nutzung der elektronischen Geschäftsdokumente für die eigene Fibu.
Die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit ist ein zentrales Ziel. Sie wird erreicht durch Automatisierung von Geschäftsprozessen, einhergehend mit einer Verringerung von Fehlermöglichkeiten. Durch Einführung von Klassifizierung und Katalogen kann insbesondere die Entwicklung einfacher und systematischer auf Teile-Informationen zugreifen, die für sie wichtig sind. Die Übernahme eines entwickelten Produkts in die Fertigung (und damit in das PPS) kann weitgehend automatisiert werden. Den Zulieferern können sehr umfangreiche Daten über Stücklisten und alle verwendeten Teile inklusive Hersteller bzw. Liefermöglichkeiten übergeben werden. Zumindest Teilinformationen können automatisch in Fremdsprache übergeben werden. Für die Erreichung dieser Ziele ist es zum einen notwendig, auf möglichst weit verbreitete Standards zurückzugreifen. Auf der anderen Seite wollen wir hier auch Kosten minimieren und möglichst auf Standards und Programme aus dem OpenSource-Bereich oder zumindest mit lizenzfreier Nutzung zurückgreifen.
Das Projekt startete am 01.07.2006 und hat eine geplante Laufzeit von 8 Monaten.